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Svenja Voll

T 0421 329 01 42 SVoll@baubeconstadtsanierung.de

Städtebauförderprogramm: Sozialer Zusammenhalt (vormals: Soziale Stadt)

Goslar-J√ľrgenohl

Ruhender Verkehr im √∂ffentlichen RaumDer Stadtteil J√ľrgenohl wurde gegen Ende des 2. Weltkrieges unter dem gro√üen Druck der Wohnungsknappheit errichtet. So begann um 1948 auf dem ehemaligen Rollfeld des Fliegerhorstes die Wohnbauaktivit√§ten. Von Westen nach Osten entstand nach und nach eine neue Wohnsiedlung, die insbesondere f√ľr Fl√ľchtlinge bzw. Heimatvertriebene aus Osteuropa ein neues Zuhause wurde.

Das Projekt im √úberblick

  • Sanierungsgebietsgr√∂√üe ca. 109,5 ha
  • Ma√ünahmenzeitraum 2018-2027
  • Investitionsvolumen ca. 9,6 Mio. Euro
  • Rechnungswert (Honorar) 456.000 ‚ā¨ (netto)
  • Auftraggeber Stadt Goslar
  • Einwohnerzahl ca. 50.369 Einwohner (Stand 30.06.2020)
Marktplatz J√ľrgenohl
Logowettbewerb 2018
Stadtteilb√ľro J√ľrgenohl

Heute leben im Stadtteil rund 8.370 Menschen (Stand 30.06.2020). J√ľrgenohl ist der einwohnerst√§rkste Stadtteil Goslars. Aufgrund der Geschichte war und ist J√ľrgenohl ein bevorzugter Wohnstandort von Eingewanderten und deren Nachkommen. Im Zuge der internationalen Wanderungsstr√∂me der letzten Jahre haben sich jedoch die Anteile der Nationalit√§ten verschoben. J√ľrgenohl √ľbernimmt vielf√§ltige Aufgaben eines Ankommerstadtteils. Durch den verst√§rkten Zuzug in das Gebiet hat sich auch ein Wandel der Altersstruktur vollzogen, denn unter den Eingewanderten befindet sich ein gro√üer Anteil junger Menschen. Nichtsdestotrotz ist der Anteil √§lterer Menschen (65 Jahre +) im Sanierungsgebiet hoch. Es zeigen sich in J√ľrgenohl typische Dynamiken f√ľr Siedlungen dieses Baualters: die J√ľrgenohler:innen der ersten Generation, haben mittlerweile ein Alter erreicht, in dem sie nicht mehr mit Barrieren bzw. alleine leben k√∂nnen oder sind bereits verstorben. Folglich ziehen junge Familien mit Kindern nach. J√ľrgenohl befindet sich in einem Wandel. Auff√§llig ist eine zunehmende Anonymisierung der Nachbarschaften sodass ein hoher Integrationsbedarf f√ľr das Quartier besteht.¬†

Bei den sozialen Infrastruktureinrichtungen steigt die Nachfrage, die dieser jedoch in dem Umfang nicht gerecht werden k√∂nnen. Es fehlen v.a. Aufenthalts- und Begegnungsr√§ume f√ľr alle Altersgruppen, die ein nachbarschaftliches Neben- und Miteinander erm√∂glichen und best√§rken.¬†

Verkehrliche Probleme und Herausforderungen ergeben sich aus der am motorisierten Verkehr orientierten Erschließung des Stadtteils. Auffällig ist die starke Präsenz des ruhenden Verkehrs, sei es in Form von Garagenhöfen oder in den Straßenräumen parkenden Autos, was deren Nutzung stark einschränkt. Nachhaltige Mobilitätsformen haben bislang noch keinen Stellenwert.

Obwohl der Freiraumanteil in J√ľrgenohl hoch ist, l√§sst dies nicht auf die tats√§chliche Nutzbarkeit schlie√üen. Nur selten ist die Nutzung gewollt. Hinzukommt, dass die Ausstattung M√§ngel in Funktion und Gestalt aufweist und dadurch die Aufenthaltsqualit√§t gering ist. Die Freifl√§chen stellen auch im Hinblick auf die Verbesserung des Stadtklimas ungenutzte Potenzialfl√§chen dar.

Ein weiteres großes Defizit stellt im gesamten Sanierungsgebiet, sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Wohnumfeld, eine unzureichende Barrierefreiheit dar.

Es ist erforderlich Strategien einer st√§dtebaulichen und sozialen Weiterentwicklung zu definieren, um den Stadtteil nachhaltig und v.a. zukunftsf√§hig zu gestalten. Als wichtiges Steuerinstrument wird die Etablierung und Verstetigung eines Quartiersmanagements angesehen. Das Quartiersmanagement soll bereits bestehende Strukturen nutzen, weiter ausbauen und unter den unten aufgef√ľhrten Zielsetzungen vernetzten.

Projektziele

Der Stadtsanierungsprozess ‚ÄěJ√ľrgenohl‚Äú zielt darauf ab, das Sanierungsgebiet in seiner Attraktivit√§t als Wohn- und Lebensstandort f√ľr alle Bewohner zu st√§rken. Es gilt in den kommenden Jahren, eine typische Siedlung aus den 1950er/1960er Jahren an die ver√§nderten Anforderungen und Anspr√ľche anzupassen und dabei ihren Charakter zu wahren. Folgende Ma√ünahmen werden im Erneuerungskonzept skizziert:

  • √Ėffnung und Erweiterung der sozialen Infrastruktureinrichtungen
  • Aktivierung von Beteiligung und Mitwirkung der Bewohnerschaft
  • Imageverbesserung des Quartiers
  • Zielgruppendifferenzierte Qualifizierung des Wohnumfeldes
  • Modernisierung von Spielpl√§tzen
  • Aufwertung und Herstellung von Freizeit und Aufenthaltsbereichen
  • Abbau von Barrieren
  • Um- und Neugestaltung von Wegeverbindungen und Stra√üenr√§umen inkl. der Neuordnung des ruhenden Verkehrs
  • Etablierung einer zukunftsweisenden und klimaschonenden Mobilit√§t
  • Um- und Neugestaltung von √∂ffentlichen Pl√§tzen
  • Schaffung eines soziokulturellen Stadtteilzentrums
  • Aufwertung und Anpassung des Wohnbestandes¬†

Aufgaben | Leistungsumfang der BauBeCon Sanierungsträger GmbH:

Die Aufgaben sind umfassend und beinhalten die Beratung der Stadt bei allen Fragen der Sanierung u.a.

  • Vor-Ort-Pr√§senz (laufende Beratung der Eigent√ľmer, Mieter, P√§chter und sonstigen Betroffenen)
  • Erarbeitung einer kommunalen F√∂rderrichtlinie
  • F√∂rderrechtliche Pr√ľfung der Investitionsvorhaben einschl. Kostenerstattungsberechnungen
  • Vertragsmanagement und Begleitung privater Modernisierungsma√ünahmen
  • Betreuung Herstellung und √Ąnderung von Erschlie√üungsanlagen
  • Aufstellungen von Kosten- und Finanzierungs√ľbersichten nach ¬ß 149 BauGB
  • Verwaltung des Treuhandverm√∂gens
          • Vorbereitung und Beantragung von St√§dtebauf√∂rderungsmitteln (j√§hrliche Programmanmeldung)
          • √úberwachung des Bruttokostenrahmens der Gesamtma√ünahme
          • Aufstellung von Wirtschaftspl√§nen zur Beschlussfassung in st√§dtischen Gremien
          • √úberwachung des Einsatzes von Kassenmitteln (Landes- und st√§dtische Mittel)¬†
          • √úberwachung der Mittelverwendungsfristen
          • Abwicklung des Zahlungsverkehrs
          • Erstellung des Verwendungsnachweises und der j√§hrl. Zwischenabrechnungen nach R-StBauF
          • Erstellung von Sachberichten je Einzelma√ünahme
  • Beratung der Stadt bei st√§dtebaulichen Planungen
  • √Ėffentlichkeitsarbeit und B√ľrgerbeteiligung

 

 

Ansprechpartner der Stadt Goslar

Herr Artur Dorn
Frau Elisa Ko

T 05321-704-312
T 05321 ‚Äď 704-562

E-Mail: Artur.Dorn@goslar.de
E-Mail: Elisa.Ko @goslar.de 

Hauptniederlassung Bremen
BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Gesch√§ftsstelle Osnabr√ľck
BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Kamp 1 c
49074 Osnabr√ľck
T + 49 (0)541.28727
F + 49 (0)541.27107

Geschäftsstelle Quedlinburg
BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Word 3
06484 Quedlinburg
T + 49 (0)3946.77936.0
F + 49 (0)3946 .77936.9

Niederlassung Magdeburg
BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Schönebecker Straße 29/30
39104 Magdeburg
T + 49 (0)391.408229.0
F + 49 (0)391.408229.19

 

Sanierungsb√ľro Wolgast
BauBeCon Sanierungsträger GmbH

Burgstraße 6 a (Speicher)
17438 Wolgast
T + 49 (0)3836.3399223
F + 49 (0)3836.3399328
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